Donnerstag, 30. Juli 2026

Zurück zu den Wurzeln – Wir bauen wieder Radios

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SM-Radio besucht DK0LG
So kurz vor den Sommerferien hatten wir an unserer Schulstation DK0LG Besuch von einem Kurzwellen-Radiosender. Seit fast zehn Jahren sendet SM-Radio Dessau jeden Sonntag jeweils eine Stunde auf 6095 kHz mit 100 kW über den Sender Nauen – um 11:00 Uhr UTC sowie jahreszeitenabhängig am Nachmittag auf höheren oder tieferen Kurzwellenbändern.

Zweck des Besuchs war ein Interview über unsere Schulstation, das anlässlich des zehnjährigen Bestehens von SM-Radio ausgestrahlt werden soll. Dabei wurden einzelne AG-Mitglieder und die Betreuer unserer Station zu aktuellen und vergangenen Projekten befragt.

Der Radiomacher Max bemerkte dabei ganz nebenbei:
"Ihr könntet ja mal wieder ein Radio basteln."

Auftrag angenommen!

QSL-Karte der Radiostation


 Mission:

Kosten: 0 Euro
Anzahl: 15 Empfänger – für jedes AG-Mitglied einen.

 

 

Audion in Manhatten-Style Technik


Entstanden ist schließlich ein Audion-Empfänger. Verwendet wurden ausschließlich Bauelemente, die bereits in den Beständen unserer AG vorhanden waren. Für den experimentellen Aufbau kam der HF-gerechte Manhattan-Style zum Einsatz. Die Anregung für die Schaltung lieferte Burkhard Kainka mit seinem Emitterfolger-Audion.

Was soll ich sagen? Es hat riesigen Spaß gemacht, den Prototypen zu entwickeln. Bereits tagsüber war Radio Romania International auf 9 MHz allein über die Schwingkreisspule klar zu empfangen. Am Abend hörte das Radio mit einer einzigen 1,5-Volt-Batterie praktisch die ganze Welt auf Kurzwelle.

Im nächsten AG-Jahr möchten wir jungen Menschen wieder die Faszination der Kurzwelle näherbringen. Ganz nebenbei wollen wir natürlich auch vermitteln, dass man mit einfachsten Mitteln faszinierende Technik selbst bauen kann – ganz ohne teure Bauteile oder fertige Bausätze.

Prototyp fast fertig
Schwingkreisspule einsatzbereit
 


 

Back to the Roots – Building Radios Again


Receiver with resonant circuit coil

Just before the summer holidays, our school amateur radio station DK0LG welcomed a special visitor: the shortwave broadcaster SM-Radio Dessau. For almost ten years, SM-Radio has been transmitting every Sunday for one hour on 6095 kHz with 100 kW via the Nauen transmitting station at 11:00 UTC, followed by an additional afternoon transmission on higher or lower shortwave bands depending on the season.

The purpose of the visit was to record an interview about our school station, which will be broadcast as part of SM-Radio's 10th anniversary celebrations. Several members of our amateur radio club, along with the station supervisors, were interviewed about both current and past projects.

During the visit, radio producer Max casually remarked:

"You should build a radio again."

Challenge accepted!

QSL-Card from the broadcast-station


Mission:

Cost: 0 euros
Quantity: 15 receivers – one for every club member.

The result was a classic Audion receiver. We used only components that were already available in our club's parts collection. For the experimental construction, we chose the RF-friendly Manhattan style. The circuit was inspired by Burkhard Kainka's Emitter Follower Audion design.

Manhatten-style

What can I say? Developing the prototype was enormous fun. Even during the daytime, Radio Romania International on 9 MHz could be received clearly using nothing more than the tuning coil. In the evening, powered by a single 1.5-volt battery, the receiver was able to pick up stations from all over the world on the shortwave bands.

Next school year, we want to inspire young people once again with the fascination of shortwave radio. At the same time, we hope to show that fascinating technology can still be built with the simplest of components—without expensive parts or ready-made kits.


Prototype ready
Schwingkreisspule einsatzbereit

Montag, 22. Juni 2026

Auswertung des 27. Europatages der Schulstationen

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Der jährlich am 5. Mai von 9:00 bis 19:00 Uhr stattfindende Europatag der Schulstationen ist für unsere Amateurfunkstation DK0LG ein fester Termin im Jahreskalender. Umso gespannter warteten wir auf die Auswertung des Wettbewerbs. Ziel des Contests ist es, durch Funkverbindungen innerhalb Europas möglichst viele Kilometer zu überbrücken. Neben dem sportlichen Wettbewerb steht jedoch vor allem der freundschaftliche Austausch mit anderen Schulstationen im Vordergrund.

Insgesamt nahmen 75 Stationen aus sieben europäischen Ländern teil, darunter 42 Schulstationen. Aktive Schulstationen kamen beispielsweise aus Frankreich, Portugal, Bulgarien und Rumänien.

Wir, die Schulstation DK0LG des Liborius-Gymnasiums, können aus schulorganisatorischen Gründen leider erst ab 14:30 Uhr am Wettbewerb teilnehmen. Umso erfreulicher sind die Ergebnisse, die wir in diesem Jahr erzielen konnten:

In der Kategorie UHF/VHF erreichten wir unter der Betreuung von Frau Home mit dem Ausbildungsrufzeichen DN8ECC einen hervorragenden 1. Platz. Mit insgesamt 26.628 Kilometern lagen wir deutlich vor dem zweitplatzierten Colégio do Castanheiro von den Azoren.

Auch in der stark besetzten Kategorie SHF/Satellit konnten wir überzeugen und belegten mit 116.622 Kilometern einen hervorragenden 5. Platz. Hierfür nutzten wir unser Stationsrufzeichen DK0LG/T.

Nicht zuletzt dürfen wir auch auf den 4. Platz in der Kategorie HF (Kurzwelle) stolz sein. Trotz schwieriger Ausbreitungsbedingungen gelang es uns, beeindruckende 251.365 Kilometer zu überbrücken.

Einen Auszug aus den Ergebnislisten findet ihr unterhalb dieses Beitrags. Der Europatag hat uns erneut viel Freude bereitet. Unser herzlicher Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für ihren engagierten Einsatz.

Selbstverständlich sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei. Dann feiern wir bereits unsere 20. Teilnahme – 20 Jahre Europatag, Amateurfunk und internationale Freundschaft.






 

 Jens Home, Leiter DK0LG

Results of the 27th European School Stations Day Contest

The European School Stations Day, held annually on 5 May from 9:00 a.m. to 7:00 p.m., is a fixed date in the calendar of our amateur radio station DK0LG. We were therefore eagerly awaiting the publication of this year's contest results. The aim of the competition is to cover as many kilometres as possible through radio contacts within Europe. However, beyond the competitive aspect, the event is above all about fostering friendship and cooperation between school stations across Europe.

A total of 75 stations from seven European countries took part, including 42 school stations. Active school stations participated from countries such as France, Portugal, Bulgaria and Romania.

As the school station of Liborius-Gymnasium, DK0LG can unfortunately only join the contest from 2:30 p.m. onwards due to organisational constraints within the school schedule. This makes the results we achieved this year even more satisfying:

In the UHF/VHF category, operating under the training callsign DN8ECC and supervised by Mrs Home, we achieved an excellent 1st place. With a total distance of 26,628 kilometres, we finished well ahead of the second-placed Colégio do Castanheiro from the Azores.

We also performed strongly in the highly competitive SHF/Satellite category, securing an excellent 5th place with 116,622 kilometres. For these contacts, we operated using our station callsign DK0LG/T.

We are equally proud of our 4th place in the HF (shortwave) category. Despite challenging propagation conditions, we successfully covered an impressive distance of 251,365 kilometres.

An excerpt from the results tables can be found below this article. Once again, participating in the European School Stations Day was a great experience and a lot of fun. Our sincere thanks go to all the students who contributed to this success through their enthusiasm and commitment.

Of course, we will be taking part again next year. It will mark our 20th participation – 20 years of European School Stations Day, amateur radio, and international friendship.

 





Sonntag, 24. Mai 2026

Ballonexperimente zur Startvorbereitung – Phoenix LTS-03

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Am heutigen Freitag, dem letzten Schultag vor den Pfingstferien, stand unser AG-Termin ganz im Zeichen der Vorbereitung des bevorstehenden Starts unserer Phoenix-Nutzlast. Erwartungsgemäß waren bereits einige Mitglieder in die Ferien gestartet, während die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse weiterhin mitten in den Abiturprüfungen stecken.

Fehlersuche in der Energieversorgung

Sarah und Miriam widmeten sich mit großer Geduld und viel Fingerspitzengefühl der zweiten Backup-Nutzlast Phoenix LTS-03. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung verweigerte der Tracker zunächst hartnäckig den Startvorgang. Nach längerer Fehlersuche konnte schließlich die Ursache gefunden werden: ein nur unzureichend verlötetes Verbindungskabel. Die extrem feinen, lediglich 0,25 mm dünnen lackierten Kupferdrähte sind ausgesprochen empfindlich – von den fragilen Solarzellen ganz zu schweigen. Nur in einem sehr kleinen Temperaturfenster von etwa 200 °C verflüssigt sich die Lötpaste optimal, ohne dass die empfindlichen Metallkontakte der Solarzellen beschädigt oder gar verdampft werden. Anschließend müssen die Solarzellen vorsichtig mit elastischem Holzkaltleim auf den Styrodurträger geklebt werden. Der flexible Kleber gleicht später die erheblichen Temperaturunterschiede bis hinauf zur Tropopause zuverlässig aus.

Fehler gefunden - LTS-03 startbereit

Till und Raphael beschäftigten sich währenddessen mit der korrekten Befüllung des Folienballons. Für einen erfolgreichen Start muss der Auftrieb mit hoher Präzision eingestellt werden. Enthält der Ballon zu viel Gas, platzt er bereits vor Erreichen der geplanten Float-Höhe – die Nutzlast wäre verloren. Ist der Auftrieb dagegen zu gering, beginnt der Ballon bereits in den unteren Schichten der Troposphäre zu floaten und gerät dort in turbulente Wetterzonen, die ihn beschädigen oder zerstören können.

Zunächst wurde die Gesamtmasse des Systems aus Ballon, Tracker, Antenne und Befestigung mit etwa 54,5 Gramm bestimmt. Für die angestrebte Float-Höhe von rund 13 Kilometern kalkulierten wir zusätzlich einen sogenannten „Necklift“ von 7 Gramm ein. Insgesamt mussten also etwa 61,5 Gramm Auftrieb erzeugt werden – das entspricht ungefähr 62 Litern Helium.

 Die exakte Befüllung erwies sich dabei als anspruchsvoller als zunächst erwartet. Zur präzisen Bestimmung des Auftriebs kam eine Präzisionswaage zum Einsatz, die nach dem Nullabgleich den geforderten Auftrieb von minus 19,5 Gramm anzeigen musste. Dabei lernten Raphael und Till nicht nur den sicheren Umgang mit der Füllgarnitur, sondern auch wichtige Sicherheitsregeln im Umgang mit 200-Bar-Druckgasflaschen kennen. Am Ende lag der tatsächliche Auftrieb mit etwa 25 Gramm zwar noch deutlich über dem Sollwert, dennoch konnten wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden. 

Vorbereitung der Füllgarnitur


Befüllung auf Sollauftrieb


Dehnen der Ballonhülle
Die AG-Neulinge Bennie und Constantin übernahmen derweil das Dehnen der Reserveballons. Frisch produzierte Folienballons sind häufig noch leicht verklebt und besitzen zudem Spannungen aus dem Produktionsprozess. Durch eine kontrollierte Befüllung mit Luft wird die Folie gezielt gedehnt („Stretching“), sodass der Ballon später sein optimales Volumen erreichen kann. Dieses Verfahren bringt nicht nur zusätzliche Höhenmeter, sondern hilft auch dabei, mögliche Produktionsfehler frühzeitig zu erkennen.

In der amerikanischen Pico-Ballon-Szene hat sich für dieses Stretching ein Innendruck von etwa 0,5 psi (pound per square inch) etabliert. Das entspricht rund 34,5 mbar beziehungsweise einer Wassersäule von 34,5 Zentimetern. Mithilfe einer Aquariumpumpe, geeigneter Ventile und eines digitalen Druckmanometers wurde der 32-Zoll-Ballon exakt auf diesen Wert aufgepumpt und anschließend verschlossen. Nun bleibt er für etwa eine Woche im Vorbereitungsraum, um sich vollständig zu dehnen. 

7 Tage Stretching

Zu viel Auftrieb, Soll -19,5g




 Alles in allem war dieser AG-Termin erneut ein voller Erfolg. Beide Tracker sind einsatzbereit und senden zuverlässig WSPR-Signale im 20-Meter-Band. Das Ballonfüllteam konnte wichtige praktische Erfahrungen im Umgang mit den besonderen Folienballons sammeln, und auch die entscheidende Vorbereitung der Ballons durch das Stretching wurde erfolgreich abgeschlossen.

Damit steht dem nächsten geeigneten Startfenster für unseren Phoenix LTS-03 nichts mehr im Wege.

Jens Home
Leiter DK0LG



Balloon Experiments in Preparation for Launch – Phoenix LTS-03

This Friday, the last school day before the Whitsun holidays, our working group session focused entirely on preparing for the upcoming launch of our Phoenix payload. As expected, several students had already left for their holidays, while the members of the 12th grade are still busy with their final Abitur exams.

Troubleshooting the power supply system

Sarah and Miriam dedicated themselves with great patience and care to the second backup payload, Phoenix LTS-03. Despite strong sunlight, the tracker initially refused to boot. After an extensive troubleshooting session, the problem was finally identified: a poorly soldered connection wire. The extremely delicate enamel-coated copper wires, only 0.25 mm in diameter, are highly sensitive — not to mention the fragile solar cells themselves. The solder paste only flows correctly within a very narrow temperature window of around 200 °C, while at the same time the sensitive metal contacts of the solar cells must not overheat or evaporate. Afterwards, the solar cells have to be carefully attached to the Styrodur support structure using flexible wood glue. Once cured, the adhesive remains elastic enough to compensate for the severe temperature changes encountered all the way up to the tropopause.

Problem solved — LTS-03 ready for launch

Meanwhile, Till and Raphael focused on the correct filling procedure for the foil balloon. Achieving the exact amount of lift is critical for a successful mission. If too much gas is filled into the balloon, it may burst before reaching the intended float altitude, resulting in the loss of the payload. If the lift is too low, the balloon may already begin floating in the lower troposphere, where storms and turbulent weather conditions could damage or destroy it.

First, the total mass of the system — including balloon, tracker, antenna, and mounting hardware — was measured at approximately 54.5 grams. For the desired float altitude of around 13 kilometers, we calculated an additional neck lift of 7 grams. This resulted in a required total lift of approximately 61.5 grams, corresponding to roughly 62 liters of helium.

Achieving this precise filling level turned out to be more challenging than expected. A precision scale was used to determine the exact lift force. After zero calibration, the scale had to indicate minus 19.5 grams, representing the combined payload weight and required neck lift. During this process, Raphael and Till learned not only the correct handling of the filling equipment, but also important safety procedures when working with 200-bar compressed gas cylinders. In the end, the achieved lift was still about 25 grams too high, but the session provided valuable practical experience.


Preparing the balloon filling equipment


Filling the balloon to the target lift

 

Stretching the balloon envelope

The newcomers to the group, Bennie and Constantin, were assigned the task of stretching the reserve balloons. Freshly manufactured foil balloons are often partially stuck together and still retain internal stresses from the production process. By carefully inflating them with air, the foil material is stretched so the balloon can later reach its optimal volume. This stretching process not only improves the achievable altitude, but also helps identify possible manufacturing defects at an early stage.

Within the American pico-balloon community, an internal pressure of about 0.5 psi (pounds per square inch) has become the standard for balloon stretching. This corresponds to approximately 34.5 mbar, or a water column of 34.5 centimeters. Using an aquarium pump, suitable valves, and a digital pressure gauge, the 32-inch balloon was inflated precisely to this value and then sealed. It will now remain in the preparation room for about a week to complete the stretching process.

 

7 days Stretching

Too much lift


All in all, this working group session was once again a great success. Both trackers are fully operational and reliably transmitting WSPR signals on the 20-meter band. The balloon filling team gained valuable hands-on experience with these rather unusual foil balloons, and the important balloon preparation process — stretching — was also successfully completed.

This means we are now ready to take advantage of the next suitable launch window for our Phoenix LTS-03 mission.

Jens Home
Head of DK0LG

Donnerstag, 7. Mai 2026

Europatag der Schulstationen 2026 – Die Schulstation DK0LG des Liborius-Gymnasiums war dabei

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UHF/VHF Station mit DN8ECC on Air

Der 5. Mai ist inzwischen ein fester Bestandteil im Terminkalender unserer Schulstation. Schließlich bietet der jährliche Contest des AATiS – der Europatag der Schulstationen – eine hervorragende Gelegenheit, freundschaftliche Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig die eigene Betriebstechnik auf den Bändern zu trainieren. Trotz der laufenden Schulwoche konnten wir erfreulicherweise auf alle AG-Mitglieder zurückgreifen, die nicht durch die Abiturprüfungen der Jahrgangsstufe 12 eingebunden waren.

Wie in jedem Jahr wollten wir unsere Schulstation auf drei Bereichen aktivieren. Kathrin (DO8ECC) betreute gemeinsam mit ihrem Ausbildungscall DN8ECC sowie unseren Newcomern Benjamin, Constantin und Ephraim die UHF-/VHF-Bänder. Unterstützt wurde sie dabei von Hansi (DG1HVL), der mit einem Handfunkgerät auf FM-Voice aktiv war.

Fast 100 QSO, ein toller Erfolg

Besonders gefreut hat uns der Besuch von Vladislav und Konstantin aus den 5. Klassen, die sich bereits für das kommende Schuljahr zur AG Amateurfunk und Elektronik angemeldet haben. Sie folgten unserer Einladung zum „Europatagschnuppern“ und machten mit großer Begeisterung erste Funkerfahrungen auf den Umsetzern der Umgebung. Mit nahezu 100 QSOs konnte dieses Team schließlich sogar die meisten Kontakte verbuchen.

Kurzwellenstation mit YAESU FT101E
Unser HF-Team wurde erneut von Günter (DM3WO) betreut. Gemeinsam mit Miriam, Sarah und Nazar
gelangen auf Kurzwelle zahlreiche Verbindungen zu anderen europäischen Schulstationen. Die erfahrenen AG-Mitglieder konnten dabei ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Auch die Satellitenstation QO-100 war aktiv: Jens (DM4JH) koordinierte den Betrieb, wobei ebenfalls mehrere Schulen gehört und gearbeitet werden konnten.

Obwohl wir aus schulorganisatorischen Gründen erst ab 14:30 Uhr MESZ in den Wettbewerb einsteigen konnten, hatten alle Beteiligten große Freude an der Aktion. Das zeigte sich auch daran, dass sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum offiziellen Ende gegen 19 Uhr geblieben sind.

 




Abschlussessen nach erfolgreichem Contest

Dank der Unterstützung unseres Distrikts W konnten wir den erfolgreichen Nachmittag schließlich gemeinsam bei einem Pizzaessen ausklingen lassen. In lebhaften Gesprächen wurden die Erlebnisse und Erfahrungen auf den verschiedenen Bändern ausgetauscht.

Ein herzlicher Dank gilt dem AATiS (Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation e.V.) für die Organisation dieses großartigen Wettbewerbs, der uns jedes Jahr aufs Neue begeistert. Es ist schön, den europäischen Gedanken auf diese Weise aktiv mitzuleben und zu erleben, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit jedem QSO sicherer werden und ihre Begeisterung für den Amateurfunk wächst.

Bis nächstes Jahr und 73!

Jens DM4JH/DK0LG

 

 

Europe Day of School Radio Stations 2026 – The DK0LG School Radio Club of Liborius-Gymnasium Took Part

Kathrin (DO8ECC) with students on VHF/UHF

May 5th has long become a fixed date in the calendar of our school radio club. The annual AATiS contest, the Europe Day of School Radio Stations, provides an excellent opportunity to establish friendly contacts while also improving operating skills on the amateur radio bands. Even though the event took place during the school week, we were fortunate to have all club members available who were not involved in the final examinations of the 12th grade students.

As in previous years, we aimed to operate our school station in three different activity areas. Kathrin (DO8ECC), using her training callsign DN8ECC together with our newcomers Benjamin, Constantin, and Ephraim, was active on the UHF/VHF bands. She was supported by Hansi (DG1HVL), who operated FM voice using a handheld transceiver.

Nearly 100 QSO, a great success

We were especially pleased to welcome Vladislav and Konstantin from the 5th grade, who have already signed up for next year’s Amateur Radio and Electronics Club. They accepted our invitation to “sample Europe Day” and enthusiastically gained their first on-air experience via local repeaters. With nearly 100 QSOs, this team ultimately achieved the highest number of contacts.

Our shortwave station, YAESU FT101E
Our HF team was once again supervised by Günter (DM3WO). Together with Miriam, Sarah, and
Nazar, they successfully established numerous shortwave contacts with other European school stations. The experienced club members were able to demonstrate their operating skills impressively.

The QO-100 satellite station was coordinated by Jens (DM4JH), and several schools were also heard and contacted via satellite.

Although organizational constraints at school meant that we could only join the contest from 14:30 CEST onward, everyone greatly enjoyed the activity. This was clearly reflected by the fact that all participants stayed until the official end of the event at around 19:00.



 


Farewell dinner after a successful contest

Thanks to the support of District W, we were able to conclude the successful afternoon with a shared pizza dinner. In lively conversations, everyone exchanged their experiences and impressions from operating on the different bands.

Special thanks go to AATiS (Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation e.V.) for organizing this wonderful event, which brings us great enjoyment every year. It is inspiring to support the European spirit in this way and to witness how the participants become more confident with every QSO while deepening their enthusiasm for amateur radio.

See you next year and 73!

Jens DM4JH / DK0LG