Sonntag, 24. Mai 2026

Ballonexperimente zur Startvorbereitung – Phoenix LTS-03

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Am heutigen Freitag, dem letzten Schultag vor den Pfingstferien, stand unser AG-Termin ganz im Zeichen der Vorbereitung des bevorstehenden Starts unserer Phoenix-Nutzlast. Erwartungsgemäß waren bereits einige Mitglieder in die Ferien gestartet, während die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse weiterhin mitten in den Abiturprüfungen stecken.

Fehlersuche in der Energieversorgung

Sarah und Miriam widmeten sich mit großer Geduld und viel Fingerspitzengefühl der zweiten Backup-Nutzlast Phoenix LTS-03. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung verweigerte der Tracker zunächst hartnäckig den Startvorgang. Nach längerer Fehlersuche konnte schließlich die Ursache gefunden werden: ein nur unzureichend verlötetes Verbindungskabel. Die extrem feinen, lediglich 0,25 mm dünnen lackierten Kupferdrähte sind ausgesprochen empfindlich – von den fragilen Solarzellen ganz zu schweigen. Nur in einem sehr kleinen Temperaturfenster von etwa 200 °C verflüssigt sich die Lötpaste optimal, ohne dass die empfindlichen Metallkontakte der Solarzellen beschädigt oder gar verdampft werden. Anschließend müssen die Solarzellen vorsichtig mit elastischem Holzkaltleim auf den Styrodurträger geklebt werden. Der flexible Kleber gleicht später die erheblichen Temperaturunterschiede bis hinauf zur Tropopause zuverlässig aus.

Fehler gefunden - LTS-03 startbereit

Till und Raphael beschäftigten sich währenddessen mit der korrekten Befüllung des Folienballons. Für einen erfolgreichen Start muss der Auftrieb mit hoher Präzision eingestellt werden. Enthält der Ballon zu viel Gas, platzt er bereits vor Erreichen der geplanten Float-Höhe – die Nutzlast wäre verloren. Ist der Auftrieb dagegen zu gering, beginnt der Ballon bereits in den unteren Schichten der Troposphäre zu floaten und gerät dort in turbulente Wetterzonen, die ihn beschädigen oder zerstören können.

Zunächst wurde die Gesamtmasse des Systems aus Ballon, Tracker, Antenne und Befestigung mit etwa 54,5 Gramm bestimmt. Für die angestrebte Float-Höhe von rund 13 Kilometern kalkulierten wir zusätzlich einen sogenannten „Necklift“ von 7 Gramm ein. Insgesamt mussten also etwa 61,5 Gramm Auftrieb erzeugt werden – das entspricht ungefähr 62 Litern Helium.

 Die exakte Befüllung erwies sich dabei als anspruchsvoller als zunächst erwartet. Zur präzisen Bestimmung des Auftriebs kam eine Präzisionswaage zum Einsatz, die nach dem Nullabgleich den geforderten Auftrieb von minus 19,5 Gramm anzeigen musste. Dabei lernten Raphael und Till nicht nur den sicheren Umgang mit der Füllgarnitur, sondern auch wichtige Sicherheitsregeln im Umgang mit 200-Bar-Druckgasflaschen kennen. Am Ende lag der tatsächliche Auftrieb mit etwa 25 Gramm zwar noch deutlich über dem Sollwert, dennoch konnten wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden. 

Vorbereitung der Füllgarnitur


Befüllung auf Sollauftrieb


Dehnen der Ballonhülle
Die AG-Neulinge Bennie und Constantin übernahmen derweil das Dehnen der Reserveballons. Frisch produzierte Folienballons sind häufig noch leicht verklebt und besitzen zudem Spannungen aus dem Produktionsprozess. Durch eine kontrollierte Befüllung mit Luft wird die Folie gezielt gedehnt („Stretching“), sodass der Ballon später sein optimales Volumen erreichen kann. Dieses Verfahren bringt nicht nur zusätzliche Höhenmeter, sondern hilft auch dabei, mögliche Produktionsfehler frühzeitig zu erkennen.

In der amerikanischen Pico-Ballon-Szene hat sich für dieses Stretching ein Innendruck von etwa 0,5 psi (pound per square inch) etabliert. Das entspricht rund 34,5 mbar beziehungsweise einer Wassersäule von 34,5 Zentimetern. Mithilfe einer Aquariumpumpe, geeigneter Ventile und eines digitalen Druckmanometers wurde der 32-Zoll-Ballon exakt auf diesen Wert aufgepumpt und anschließend verschlossen. Nun bleibt er für etwa eine Woche im Vorbereitungsraum, um sich vollständig zu dehnen. 

7 Tage Stretching

Zu viel Auftrieb, Soll -19,5g




 Alles in allem war dieser AG-Termin erneut ein voller Erfolg. Beide Tracker sind einsatzbereit und senden zuverlässig WSPR-Signale im 20-Meter-Band. Das Ballonfüllteam konnte wichtige praktische Erfahrungen im Umgang mit den besonderen Folienballons sammeln, und auch die entscheidende Vorbereitung der Ballons durch das Stretching wurde erfolgreich abgeschlossen.

Damit steht dem nächsten geeigneten Startfenster für unseren Phoenix LTS-03 nichts mehr im Wege.

Jens Home
Leiter DK0LG



Balloon Experiments in Preparation for Launch – Phoenix LTS-03

This Friday, the last school day before the Whitsun holidays, our working group session focused entirely on preparing for the upcoming launch of our Phoenix payload. As expected, several students had already left for their holidays, while the members of the 12th grade are still busy with their final Abitur exams.

Troubleshooting the power supply system

Sarah and Miriam dedicated themselves with great patience and care to the second backup payload, Phoenix LTS-03. Despite strong sunlight, the tracker initially refused to boot. After an extensive troubleshooting session, the problem was finally identified: a poorly soldered connection wire. The extremely delicate enamel-coated copper wires, only 0.25 mm in diameter, are highly sensitive — not to mention the fragile solar cells themselves. The solder paste only flows correctly within a very narrow temperature window of around 200 °C, while at the same time the sensitive metal contacts of the solar cells must not overheat or evaporate. Afterwards, the solar cells have to be carefully attached to the Styrodur support structure using flexible wood glue. Once cured, the adhesive remains elastic enough to compensate for the severe temperature changes encountered all the way up to the tropopause.

Problem solved — LTS-03 ready for launch

Meanwhile, Till and Raphael focused on the correct filling procedure for the foil balloon. Achieving the exact amount of lift is critical for a successful mission. If too much gas is filled into the balloon, it may burst before reaching the intended float altitude, resulting in the loss of the payload. If the lift is too low, the balloon may already begin floating in the lower troposphere, where storms and turbulent weather conditions could damage or destroy it.

First, the total mass of the system — including balloon, tracker, antenna, and mounting hardware — was measured at approximately 54.5 grams. For the desired float altitude of around 13 kilometers, we calculated an additional neck lift of 7 grams. This resulted in a required total lift of approximately 61.5 grams, corresponding to roughly 62 liters of helium.

Achieving this precise filling level turned out to be more challenging than expected. A precision scale was used to determine the exact lift force. After zero calibration, the scale had to indicate minus 19.5 grams, representing the combined payload weight and required neck lift. During this process, Raphael and Till learned not only the correct handling of the filling equipment, but also important safety procedures when working with 200-bar compressed gas cylinders. In the end, the achieved lift was still about 25 grams too high, but the session provided valuable practical experience.


Preparing the balloon filling equipment


Filling the balloon to the target lift

 

Stretching the balloon envelope

The newcomers to the group, Bennie and Constantin, were assigned the task of stretching the reserve balloons. Freshly manufactured foil balloons are often partially stuck together and still retain internal stresses from the production process. By carefully inflating them with air, the foil material is stretched so the balloon can later reach its optimal volume. This stretching process not only improves the achievable altitude, but also helps identify possible manufacturing defects at an early stage.

Within the American pico-balloon community, an internal pressure of about 0.5 psi (pounds per square inch) has become the standard for balloon stretching. This corresponds to approximately 34.5 mbar, or a water column of 34.5 centimeters. Using an aquarium pump, suitable valves, and a digital pressure gauge, the 32-inch balloon was inflated precisely to this value and then sealed. It will now remain in the preparation room for about a week to complete the stretching process.

 

7 days Stretching

Too much lift


All in all, this working group session was once again a great success. Both trackers are fully operational and reliably transmitting WSPR signals on the 20-meter band. The balloon filling team gained valuable hands-on experience with these rather unusual foil balloons, and the important balloon preparation process — stretching — was also successfully completed.

This means we are now ready to take advantage of the next suitable launch window for our Phoenix LTS-03 mission.

Jens Home
Head of DK0LG

Donnerstag, 7. Mai 2026

Europatag der Schulstationen 2026 – Die Schulstation DK0LG des Liborius-Gymnasiums war dabei

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UHF/VHF Station mit DN8ECC on Air

Der 5. Mai ist inzwischen ein fester Bestandteil im Terminkalender unserer Schulstation. Schließlich bietet der jährliche Contest des AATiS – der Europatag der Schulstationen – eine hervorragende Gelegenheit, freundschaftliche Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig die eigene Betriebstechnik auf den Bändern zu trainieren. Trotz der laufenden Schulwoche konnten wir erfreulicherweise auf alle AG-Mitglieder zurückgreifen, die nicht durch die Abiturprüfungen der Jahrgangsstufe 12 eingebunden waren.

Wie in jedem Jahr wollten wir unsere Schulstation auf drei Bereichen aktivieren. Kathrin (DO8ECC) betreute gemeinsam mit ihrem Ausbildungscall DN8ECC sowie unseren Newcomern Benjamin, Constantin und Ephraim die UHF-/VHF-Bänder. Unterstützt wurde sie dabei von Hansi (DG1HVL), der mit einem Handfunkgerät auf FM-Voice aktiv war.

Fast 100 QSO, ein toller Erfolg

Besonders gefreut hat uns der Besuch von Vladislav und Konstantin aus den 5. Klassen, die sich bereits für das kommende Schuljahr zur AG Amateurfunk und Elektronik angemeldet haben. Sie folgten unserer Einladung zum „Europatagschnuppern“ und machten mit großer Begeisterung erste Funkerfahrungen auf den Umsetzern der Umgebung. Mit nahezu 100 QSOs konnte dieses Team schließlich sogar die meisten Kontakte verbuchen.

Kurzwellenstation mit YAESU FT101E
Unser HF-Team wurde erneut von Günter (DM3WO) betreut. Gemeinsam mit Miriam, Sarah und Nazar
gelangen auf Kurzwelle zahlreiche Verbindungen zu anderen europäischen Schulstationen. Die erfahrenen AG-Mitglieder konnten dabei ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Auch die Satellitenstation QO-100 war aktiv: Jens (DM4JH) koordinierte den Betrieb, wobei ebenfalls mehrere Schulen gehört und gearbeitet werden konnten.

Obwohl wir aus schulorganisatorischen Gründen erst ab 14:30 Uhr MESZ in den Wettbewerb einsteigen konnten, hatten alle Beteiligten große Freude an der Aktion. Das zeigte sich auch daran, dass sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum offiziellen Ende gegen 19 Uhr geblieben sind.

 




Abschlussessen nach erfolgreichem Contest

Dank der Unterstützung unseres Distrikts W konnten wir den erfolgreichen Nachmittag schließlich gemeinsam bei einem Pizzaessen ausklingen lassen. In lebhaften Gesprächen wurden die Erlebnisse und Erfahrungen auf den verschiedenen Bändern ausgetauscht.

Ein herzlicher Dank gilt dem AATiS (Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation e.V.) für die Organisation dieses großartigen Wettbewerbs, der uns jedes Jahr aufs Neue begeistert. Es ist schön, den europäischen Gedanken auf diese Weise aktiv mitzuleben und zu erleben, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit jedem QSO sicherer werden und ihre Begeisterung für den Amateurfunk wächst.

Bis nächstes Jahr und 73!

Jens DM4JH/DK0LG

 

 

Europe Day of School Radio Stations 2026 – The DK0LG School Radio Club of Liborius-Gymnasium Took Part

Kathrin (DO8ECC) with students on VHF/UHF

May 5th has long become a fixed date in the calendar of our school radio club. The annual AATiS contest, the Europe Day of School Radio Stations, provides an excellent opportunity to establish friendly contacts while also improving operating skills on the amateur radio bands. Even though the event took place during the school week, we were fortunate to have all club members available who were not involved in the final examinations of the 12th grade students.

As in previous years, we aimed to operate our school station in three different activity areas. Kathrin (DO8ECC), using her training callsign DN8ECC together with our newcomers Benjamin, Constantin, and Ephraim, was active on the UHF/VHF bands. She was supported by Hansi (DG1HVL), who operated FM voice using a handheld transceiver.

Nearly 100 QSO, a great success

We were especially pleased to welcome Vladislav and Konstantin from the 5th grade, who have already signed up for next year’s Amateur Radio and Electronics Club. They accepted our invitation to “sample Europe Day” and enthusiastically gained their first on-air experience via local repeaters. With nearly 100 QSOs, this team ultimately achieved the highest number of contacts.

Our shortwave station, YAESU FT101E
Our HF team was once again supervised by Günter (DM3WO). Together with Miriam, Sarah, and
Nazar, they successfully established numerous shortwave contacts with other European school stations. The experienced club members were able to demonstrate their operating skills impressively.

The QO-100 satellite station was coordinated by Jens (DM4JH), and several schools were also heard and contacted via satellite.

Although organizational constraints at school meant that we could only join the contest from 14:30 CEST onward, everyone greatly enjoyed the activity. This was clearly reflected by the fact that all participants stayed until the official end of the event at around 19:00.



 


Farewell dinner after a successful contest

Thanks to the support of District W, we were able to conclude the successful afternoon with a shared pizza dinner. In lively conversations, everyone exchanged their experiences and impressions from operating on the different bands.

Special thanks go to AATiS (Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation e.V.) for organizing this wonderful event, which brings us great enjoyment every year. It is inspiring to support the European spirit in this way and to witness how the participants become more confident with every QSO while deepening their enthusiasm for amateur radio.

See you next year and 73!

Jens DM4JH / DK0LG

Dienstag, 20. Januar 2026

MINTup 2025 – Preisübergabe für das Astronomie- und Amateurfunkprojekt „SOLARIS“

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Am 16. Januar 2026 erhielt unsere Schule besonderen Besuch: Frau Professor Dr. Cornelia Scott und Herr Professor Dr. Markus Holz von der Markus Holz und Cornelia Scott Stiftung (HOSCO-Stiftung) aus Bernburg waren zu Gast am Liborius-Gymnasium Dessau.

Im Rahmen der Ausschreibung zum MINTup-Preis 2025 hatten wir uns im vergangenen Jahr mit unserem Projekt „SOLARIS“ beworben – mit Erfolg: Als eines von vier Gymnasien in Sachsen-Anhalt wurden wir mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ausgezeichnet.

Der Projektname „SOLARIS“ besitzt dabei eine doppelte Bedeutung. Zum einen stammt er aus dem Lateinischen und bedeutet „zur Sonne gehörig“. Zum anderen setzt er sich als Akronym aus dem eigentlichen Projektziel zusammen:
Solar Observation and Long-range Amateur Radio Ionosphere Studies.

Die beiden Projektkurse Astronomie der 10. Klassen sowie die Arbeitsgemeinschaft Amateurfunk und Elektronik widmen sich im Jahr 2026 intensiv der Erforschung der Sonnenaktivität und deren Einfluss auf die Ausbreitungsbedingungen elektromagnetischer Wellen in der Ionosphäre.

Mit dem Preisgeld wird für die astronomische Beobachtung der Sonne ein Smart-Teleskop mit Stativ (DWARF 3) angeschafft. Für die AG Amateurfunk und Elektronik ist der Kauf eines Bauteilkonvoluts zur Entwicklung und zum Bau einer WSPR-Bake (WSPR – Weak Signal Propagation Reporter) vorgesehen.
Über den Fortschritt des Projekts wird regelmäßig auf der
Fachschaftsseite Astronomie sowie im Schulstations-Blog der AG Amateurfunk und Elektronik berichtet.

Herr Krüger eröffnet die Veranstaltung
Pünktlich um 10 Uhr eröffnete unser stellvertretender Schulleiter und pädagogischer Leiter Herr Krüger die Veranstaltung in der Aula. Neben Schülerinnen und Schülern der Astronomiekurse, der AG Amateurfunk, des Mathematik-Grundkurses 11 sowie eines Kurses katholische Religion waren auch Herr Gitter von der Mitteldeutschen Zeitung und der Pressefotograf Herr Ruttke anwesend.

Die Schülerinnen und Schüler stellten das Projekt „SOLARIS“ anhand einiger Folien vor und wiesen dabei auf die Bedeutung der Sonnenforschung sowie auf die astronomische Tradition der Sonnenstadt Dessau hin. Vor genau 200 Jahren (1825) entdeckte hier Samuel Heinrich Schwabe die 11-jährige Sonnenfleckenperiodizität – eine Leistung, für die er später von der Royal Astronomical Society in London mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Erklärung der Ausbreitung von Kurzwellen


Vorstellung der WSPR-Bake

Anschließend richteten die beiden Stifter einige Worte an die Anwesenden. Sie würdigten das Engagement aller Beteiligten und betonten die große Bedeutung solcher Projekte für den zukünftigen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland. Symbolisch überreichten sie einen Scheck über 1.000 Euro

Übergabe des 1000€ Schecks durch Frau Prof. Dr. Scott und Herrn Prof. Dr. Holz

Interessanter Austausch im Schülercafe
Nach dem obligatorischen Fototermin trafen sich die Stifter, Herr Gitter von der MZ sowie die Projektleiter Kathrin und Jens Home zu einem angeregten Gedankenaustausch in unserem Schülercafé „Libo-Lounge“. Dort hatten Frau Funke und Frau Maack gemeinsam mit engagierten Helferinnen und Helfern einen leckeren Imbiss vorbereitet. Im Gespräch wurde insbesondere die zentrale Rolle des Elternhauses sowie der Lehrerinnen und Lehrer für ein nachhaltiges Interesse der Schülerinnen und Schüler an den MINT-Fächern hervorgehoben.

Mit besten Wünschen für das geplante Vorhaben verabschiedeten sich Frau Scott und Herr Holz. Passend dazu schien an diesem bedeutsamen Tag für uns – fast symbolisch – die Sonne ununterbrochen vom tiefblauen Winterhimmel.

Kathrin und Jens Home
Projekt „SOLARIS“
Liborius-Gymnasium Dessau

 

MINTup 2025 – Award Ceremony for the Astronomy and Amateur Radio Project “SOLARIS”

On January 16, 2026, our school received special visitors: Professor Dr. Cornelia Scott and Professor Dr. Markus Holz from the Markus Holz and Cornelia Scott Foundation (HOSCO Foundation) in Bernburg visited Liborius-Gymnasium Dessau.

As part of the call for applications for the MINTup Award 2025, we applied last year with our project “SOLARIS” – successfully. As one of four highschools in Saxony-Anhalt, we were awarded prize money of 1,000 euros.

The project name “SOLARIS” has a double meaning. On the one hand, it comes from Latin and means “belonging to the sun.” On the other hand, it is an acronym derived from the actual project objective:
Solar Observation and Long-range Amateur Radio Ionosphere Studies.

In 2026, the two Grade 10 astronomy project courses as well as the Amateur Radio and Electronics club will devote themselves intensively to researching solar activity and its influence on the propagation conditions of electromagnetic waves in the ionosphere.

The prize money will be used to purchase a smart telescope with tripod (DWARF 3) for astronomical observation of the sun. For the Amateur Radio and Electronics club, the acquisition of a set of components for the development and construction of a WSPR beacon (WSPR – Weak Signal Propagation Reporter) is planned.

Progress on the project will be reported regularly on the astronomy department’s website as well as on the school radio station blog of the Amateur Radio and Electronics club.

Mr. Krüger opens the event

At exactly 10 a.m., our deputy headmaster and director of education, Mr. Krüger, opened the event in the school auditorium. In addition to students from the astronomy courses, the amateur radio club, the Grade 11 basic mathematics course, and a Catholic religion course, Mr. Gitter from the Mitteldeutsche Zeitung and press photographer Mr. Ruttke were also in attendance.

The students presented the “SOLARIS” project using a series of slides, highlighting the importance of solar research as well as the astronomical tradition of the “Sun City” of Dessau. Exactly 200 years ago (1825), Samuel Heinrich Schwabe discovered the 11-year sunspot cycle here—an achievement for which he was later awarded the Gold Medal by the Royal Astronomical Society in London.

Explanation of shortwave propagation


Presentation of the WSPR beacon

Afterwards, the two founders addressed the audience. They praised the commitment of everyone involved and emphasized the great importance of such projects for Germany’s future as a center of business and science. As a symbolic gesture, they presented a check for 1,000 euros.

Presentation of the €1,000 check by Professor Dr. Scott and Professor Dr. Holz
Engaging exchange of ideas in the student café

Following the obligatory photo session, the founders, Mr. Gitter from the Mitteldeutsche Zeitung, and the project leaders Kathrin and Jens Home met for an animated exchange of ideas in our student café, the “Libo Lounge.” There, Ms. Funke and Ms. Maack, together with dedicated helpers, had prepared a delicious snack. The discussion particularly highlighted the central role of parents and teachers in fostering a sustained interest in STEM subjects among students.

With best wishes for the planned project, Ms. Scott and Mr. Holz took their leave. Fittingly, on this significant day for us—almost symbolically—the sun shone continuously from a deep blue winter sky.

Kathrin and Jens Home
Project “SOLARIS”
Liborius-Gymnasium Dessau