Donnerstag, 7. Mai 2026

Europatag der Schulstationen 2026 – Die Schulstation DK0LG des Liborius-Gymnasiums war dabei

English version below

 

UHF/VHF Station mit DN8ECC on Air

Der 5. Mai ist inzwischen ein fester Bestandteil im Terminkalender unserer Schulstation. Schließlich bietet der jährliche Contest des AATiS – der Europatag der Schulstationen – eine hervorragende Gelegenheit, freundschaftliche Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig die eigene Betriebstechnik auf den Bändern zu trainieren. Trotz der laufenden Schulwoche konnten wir erfreulicherweise auf alle AG-Mitglieder zurückgreifen, die nicht durch die Abiturprüfungen der Jahrgangsstufe 12 eingebunden waren.

Wie in jedem Jahr wollten wir unsere Schulstation auf drei Bereichen aktivieren. Kathrin (DO8ECC) betreute gemeinsam mit ihrem Ausbildungscall DN8ECC sowie unseren Newcomern Benjamin, Constantin und Ephraim die UHF-/VHF-Bänder. Unterstützt wurde sie dabei von Hansi (DG1HVL), der mit einem Handfunkgerät auf FM-Voice aktiv war.

Fast 100 QSO, ein toller Erfolg

Besonders gefreut hat uns der Besuch von Vladislav und Konstantin aus den 5. Klassen, die sich bereits für das kommende Schuljahr zur AG Amateurfunk und Elektronik angemeldet haben. Sie folgten unserer Einladung zum „Europatagschnuppern“ und machten mit großer Begeisterung erste Funkerfahrungen auf den Umsetzern der Umgebung. Mit nahezu 100 QSOs konnte dieses Team schließlich sogar die meisten Kontakte verbuchen.

Kurzwellenstation mit YAESU FT101E
Unser HF-Team wurde erneut von Günter (DM3WO) betreut. Gemeinsam mit Miriam, Sarah und Nazar
gelangen auf Kurzwelle zahlreiche Verbindungen zu anderen europäischen Schulstationen. Die erfahrenen AG-Mitglieder konnten dabei ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Auch die Satellitenstation QO-100 war aktiv: Jens (DM4JH) koordinierte den Betrieb, wobei ebenfalls mehrere Schulen gehört und gearbeitet werden konnten.

Obwohl wir aus schulorganisatorischen Gründen erst ab 14:30 Uhr MESZ in den Wettbewerb einsteigen konnten, hatten alle Beteiligten große Freude an der Aktion. Das zeigte sich auch daran, dass sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum offiziellen Ende gegen 19 Uhr geblieben sind.

 




Abschlussessen nach erfolgreichem Contest

Dank der Unterstützung unseres Distrikts W konnten wir den erfolgreichen Nachmittag schließlich gemeinsam bei einem Pizzaessen ausklingen lassen. In lebhaften Gesprächen wurden die Erlebnisse und Erfahrungen auf den verschiedenen Bändern ausgetauscht.

Ein herzlicher Dank gilt dem AATiS (Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation e.V.) für die Organisation dieses großartigen Wettbewerbs, der uns jedes Jahr aufs Neue begeistert. Es ist schön, den europäischen Gedanken auf diese Weise aktiv mitzuleben und zu erleben, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit jedem QSO sicherer werden und ihre Begeisterung für den Amateurfunk wächst.

Bis nächstes Jahr und 73!

Jens DM4JH/DK0LG

 

 

Europe Day of School Radio Stations 2026 – The DK0LG School Radio Club of Liborius-Gymnasium Took Part

Kathrin (DO8ECC) with students on VHF/UHF

May 5th has long become a fixed date in the calendar of our school radio club. The annual AATiS contest, the Europe Day of School Radio Stations, provides an excellent opportunity to establish friendly contacts while also improving operating skills on the amateur radio bands. Even though the event took place during the school week, we were fortunate to have all club members available who were not involved in the final examinations of the 12th grade students.

As in previous years, we aimed to operate our school station in three different activity areas. Kathrin (DO8ECC), using her training callsign DN8ECC together with our newcomers Benjamin, Constantin, and Ephraim, was active on the UHF/VHF bands. She was supported by Hansi (DG1HVL), who operated FM voice using a handheld transceiver.

Nearly 100 QSO, a great success

We were especially pleased to welcome Vladislav and Konstantin from the 5th grade, who have already signed up for next year’s Amateur Radio and Electronics Club. They accepted our invitation to “sample Europe Day” and enthusiastically gained their first on-air experience via local repeaters. With nearly 100 QSOs, this team ultimately achieved the highest number of contacts.

Our shortwave station, YAESU FT101E
Our HF team was once again supervised by Günter (DM3WO). Together with Miriam, Sarah, and
Nazar, they successfully established numerous shortwave contacts with other European school stations. The experienced club members were able to demonstrate their operating skills impressively.

The QO-100 satellite station was coordinated by Jens (DM4JH), and several schools were also heard and contacted via satellite.

Although organizational constraints at school meant that we could only join the contest from 14:30 CEST onward, everyone greatly enjoyed the activity. This was clearly reflected by the fact that all participants stayed until the official end of the event at around 19:00.



 


Farewell dinner after a successful contest

Thanks to the support of District W, we were able to conclude the successful afternoon with a shared pizza dinner. In lively conversations, everyone exchanged their experiences and impressions from operating on the different bands.

Special thanks go to AATiS (Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation e.V.) for organizing this wonderful event, which brings us great enjoyment every year. It is inspiring to support the European spirit in this way and to witness how the participants become more confident with every QSO while deepening their enthusiasm for amateur radio.

See you next year and 73!

Jens DM4JH / DK0LG

Dienstag, 20. Januar 2026

MINTup 2025 – Preisübergabe für das Astronomie- und Amateurfunkprojekt „SOLARIS“

English version below

Am 16. Januar 2026 erhielt unsere Schule besonderen Besuch: Frau Professor Dr. Cornelia Scott und Herr Professor Dr. Markus Holz von der Markus Holz und Cornelia Scott Stiftung (HOSCO-Stiftung) aus Bernburg waren zu Gast am Liborius-Gymnasium Dessau.

Im Rahmen der Ausschreibung zum MINTup-Preis 2025 hatten wir uns im vergangenen Jahr mit unserem Projekt „SOLARIS“ beworben – mit Erfolg: Als eines von vier Gymnasien in Sachsen-Anhalt wurden wir mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ausgezeichnet.

Der Projektname „SOLARIS“ besitzt dabei eine doppelte Bedeutung. Zum einen stammt er aus dem Lateinischen und bedeutet „zur Sonne gehörig“. Zum anderen setzt er sich als Akronym aus dem eigentlichen Projektziel zusammen:
Solar Observation and Long-range Amateur Radio Ionosphere Studies.

Die beiden Projektkurse Astronomie der 10. Klassen sowie die Arbeitsgemeinschaft Amateurfunk und Elektronik widmen sich im Jahr 2026 intensiv der Erforschung der Sonnenaktivität und deren Einfluss auf die Ausbreitungsbedingungen elektromagnetischer Wellen in der Ionosphäre.

Mit dem Preisgeld wird für die astronomische Beobachtung der Sonne ein Smart-Teleskop mit Stativ (DWARF 3) angeschafft. Für die AG Amateurfunk und Elektronik ist der Kauf eines Bauteilkonvoluts zur Entwicklung und zum Bau einer WSPR-Bake (WSPR – Weak Signal Propagation Reporter) vorgesehen.
Über den Fortschritt des Projekts wird regelmäßig auf der
Fachschaftsseite Astronomie sowie im Schulstations-Blog der AG Amateurfunk und Elektronik berichtet.

Herr Krüger eröffnet die Veranstaltung
Pünktlich um 10 Uhr eröffnete unser stellvertretender Schulleiter und pädagogischer Leiter Herr Krüger die Veranstaltung in der Aula. Neben Schülerinnen und Schülern der Astronomiekurse, der AG Amateurfunk, des Mathematik-Grundkurses 11 sowie eines Kurses katholische Religion waren auch Herr Gitter von der Mitteldeutschen Zeitung und der Pressefotograf Herr Ruttke anwesend.

Die Schülerinnen und Schüler stellten das Projekt „SOLARIS“ anhand einiger Folien vor und wiesen dabei auf die Bedeutung der Sonnenforschung sowie auf die astronomische Tradition der Sonnenstadt Dessau hin. Vor genau 200 Jahren (1825) entdeckte hier Samuel Heinrich Schwabe die 11-jährige Sonnenfleckenperiodizität – eine Leistung, für die er später von der Royal Astronomical Society in London mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Erklärung der Ausbreitung von Kurzwellen


Vorstellung der WSPR-Bake

Anschließend richteten die beiden Stifter einige Worte an die Anwesenden. Sie würdigten das Engagement aller Beteiligten und betonten die große Bedeutung solcher Projekte für den zukünftigen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland. Symbolisch überreichten sie einen Scheck über 1.000 Euro

Übergabe des 1000€ Schecks durch Frau Prof. Dr. Scott und Herrn Prof. Dr. Holz

Interessanter Austausch im Schülercafe
Nach dem obligatorischen Fototermin trafen sich die Stifter, Herr Gitter von der MZ sowie die Projektleiter Kathrin und Jens Home zu einem angeregten Gedankenaustausch in unserem Schülercafé „Libo-Lounge“. Dort hatten Frau Funke und Frau Maack gemeinsam mit engagierten Helferinnen und Helfern einen leckeren Imbiss vorbereitet. Im Gespräch wurde insbesondere die zentrale Rolle des Elternhauses sowie der Lehrerinnen und Lehrer für ein nachhaltiges Interesse der Schülerinnen und Schüler an den MINT-Fächern hervorgehoben.

Mit besten Wünschen für das geplante Vorhaben verabschiedeten sich Frau Scott und Herr Holz. Passend dazu schien an diesem bedeutsamen Tag für uns – fast symbolisch – die Sonne ununterbrochen vom tiefblauen Winterhimmel.

Kathrin und Jens Home
Projekt „SOLARIS“
Liborius-Gymnasium Dessau

 

MINTup 2025 – Award Ceremony for the Astronomy and Amateur Radio Project “SOLARIS”

On January 16, 2026, our school received special visitors: Professor Dr. Cornelia Scott and Professor Dr. Markus Holz from the Markus Holz and Cornelia Scott Foundation (HOSCO Foundation) in Bernburg visited Liborius-Gymnasium Dessau.

As part of the call for applications for the MINTup Award 2025, we applied last year with our project “SOLARIS” – successfully. As one of four highschools in Saxony-Anhalt, we were awarded prize money of 1,000 euros.

The project name “SOLARIS” has a double meaning. On the one hand, it comes from Latin and means “belonging to the sun.” On the other hand, it is an acronym derived from the actual project objective:
Solar Observation and Long-range Amateur Radio Ionosphere Studies.

In 2026, the two Grade 10 astronomy project courses as well as the Amateur Radio and Electronics club will devote themselves intensively to researching solar activity and its influence on the propagation conditions of electromagnetic waves in the ionosphere.

The prize money will be used to purchase a smart telescope with tripod (DWARF 3) for astronomical observation of the sun. For the Amateur Radio and Electronics club, the acquisition of a set of components for the development and construction of a WSPR beacon (WSPR – Weak Signal Propagation Reporter) is planned.

Progress on the project will be reported regularly on the astronomy department’s website as well as on the school radio station blog of the Amateur Radio and Electronics club.

Mr. Krüger opens the event

At exactly 10 a.m., our deputy headmaster and director of education, Mr. Krüger, opened the event in the school auditorium. In addition to students from the astronomy courses, the amateur radio club, the Grade 11 basic mathematics course, and a Catholic religion course, Mr. Gitter from the Mitteldeutsche Zeitung and press photographer Mr. Ruttke were also in attendance.

The students presented the “SOLARIS” project using a series of slides, highlighting the importance of solar research as well as the astronomical tradition of the “Sun City” of Dessau. Exactly 200 years ago (1825), Samuel Heinrich Schwabe discovered the 11-year sunspot cycle here—an achievement for which he was later awarded the Gold Medal by the Royal Astronomical Society in London.

Explanation of shortwave propagation


Presentation of the WSPR beacon

Afterwards, the two founders addressed the audience. They praised the commitment of everyone involved and emphasized the great importance of such projects for Germany’s future as a center of business and science. As a symbolic gesture, they presented a check for 1,000 euros.

Presentation of the €1,000 check by Professor Dr. Scott and Professor Dr. Holz
Engaging exchange of ideas in the student café

Following the obligatory photo session, the founders, Mr. Gitter from the Mitteldeutsche Zeitung, and the project leaders Kathrin and Jens Home met for an animated exchange of ideas in our student café, the “Libo Lounge.” There, Ms. Funke and Ms. Maack, together with dedicated helpers, had prepared a delicious snack. The discussion particularly highlighted the central role of parents and teachers in fostering a sustained interest in STEM subjects among students.

With best wishes for the planned project, Ms. Scott and Mr. Holz took their leave. Fittingly, on this significant day for us—almost symbolically—the sun shone continuously from a deep blue winter sky.

Kathrin and Jens Home
Project “SOLARIS”
Liborius-Gymnasium Dessau

 


Samstag, 27. Dezember 2025

Phoenix - mit dem Feuervogel um die Erde

AATiS Bausatz AS825

English version below 

 Die Tage sind kurz und trübe. Wer denkt da schon an eine Mission, die solar­gestützt eine Nutzlast um die Erde bringen soll? Unsere Schülerinnen und Schüler der Schulstation taten genau das: Sie heizten die Lötkolben an und stellten sich der Herausforderung „Phoenix-LTS03“.

 

 

Sorgfältige Planung des Aufbaus

 

 

 

 Das Projekt basiert auf dem Bausatz AS825 des AATiS. Die lediglich 3 Gramm schwere Nutzlast ist vollständig in SMD-Bauweise realisiert und stellt entsprechend hohe Anforderungen an unsere Projektteams. Insgesamt werden zwei Nutzlasten aufgebaut, getestet und im Jahr 2026 auf ihre lange Reise geschickt.

 

Löten des GPS-IC
Auftragen der SMD-Lötpaste

Ein separates Team beschäftigt sich ausschließlich mit der Entwicklung und dem Bau effizienter Solarpanels. Nach Planung und umfangreichen Tests fiel die Entscheidung auf eine Konfiguration mit sieben Einzelzellen. Selbst bei ungünstigen Sonnenständen von unter 15 Grad liefert diese Anordnung zuverlässig die benötigte Leistung. Die extrem fragilen Rohzellen im Format 19 × 51 mm erfordern dabei viel Fingerspitzengefühl und ein exakt eingehaltenes Löttemperatur-Fenster.

Planung der Solarzellenanordnung

Halter aus Depron



Verlöten der Einzelzellen zum Panel

Die größte Herausforderung für die Nutzlastteams ist das Einlöten des GPS-Moduls ATGM336H, dessen Pin-Abstand lediglich 0,5 mm beträgt. Zum Einsatz kommen dabei ein russisches Stereomikroskop MBC-10 sowie ein modernes Bildschirmmikroskop für die abschließende Kontrolle.

Fertige Nutzlast

Nach erfolgreichem Aufbau werden die Nutzlasten programmiert und anschließend intensiv getestet. Bei Windstille, ausreichendem Sonnenstand und wolkenlosem Himmel sollen Phoenix 1 und Phoenix 2 dann im Jahr 2026 starten – und vielleicht ein kleines Stück Raumfahrtgeschichte schreiben.

J. Home, DK0LG 



Phoenix – Around the World with the Firebird

The days are short and gloomy. Who would think of a mission that aims to carry a 
The AATiS AS825 payload kit.

payload around the Earth powered solely by solar energy? Our students at the school ground station did exactly that: they fired up the soldering irons and took on the challenge known as “Phoenix-LTS03.”

The project is based on the AS825 kit from AATiS. The payload, weighing only 3 grams, is entirely built using SMD technology, placing high demands on our project teams. In total, two payloads are being assembled, tested, and scheduled for launch on their long journey in 2026. 

Applying SMD solder paste
Careful planning of the assembly

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A dedicated team is focusing exclusively on the development and construction of efficient solar panels. After extensive planning and testing, a seven–single-cell configuration was selected. Even at unfavorable sun elevations of less than 15 degrees, this setup reliably delivers the required power. The extremely fragile raw cells, measuring 19 × 51 mm, demand a steady hand and strict adherence to precise soldering temperatures.

 

Planning the solar cell configuration
Holder made of Depron

 

 

 

 

 

 

 

 

The greatest challenge for the payload teams is soldering the ATGM336H GPS module, which features a pin pitch of just 0.5 mm. For this task, a Russian MBC-10 stereo microscope is used, along with a modern digital microscope for final inspection.

Soldering single solar cells to form the panel

Once assembly is complete, the payloads are programmed and subjected to extensive testing. Provided there is no wind, sufficient sunlight, and clear skies, Phoenix 1 and Phoenix 2 are planned to launch in 2026—ready to embark on their long journey and perhaps write a small chapter of spaceflight history.

Fully assembled Phoenix payload

 

Donnerstag, 28. August 2025

Hightech-Spende für junge Tüftler: Comprise IT Systeme unterstützt unsere Elektronik-AG

 

Die Begeisterung war riesig, als in unserer Elektronik- und Amateurfunk-Arbeitsgemeinschaft zwei neue 3D-Drucker samt umfangreichem Zubehör eintrafen – gespendet von der Firma Comprise IT Systeme GmbH aus Zerbst.

Große Freude über die Spende:  

Mit den Modellen "da Vinci Junior 1" und "da Vinci Junior Pro" sowie einer großen Auswahl an Filamenten und Druckmatten konnte unsere AG direkt durchstarten. Bereits in der ersten Sitzung nach dem Eintreffen der Geräte wurden erste Projekte in Angriff genommen – mit echtem Praxisbezug:

Ein zentrales Ziel unserer Arbeitsgemeinschaft ist die Vorbereitung und Durchführung von Stratosphärenballon-Missionen. Diese sollen künftig zusätzlich durch Solarenergie unterstützt werden. Dazu entwarfen die Schüler in kurzer Zeit maßgeschneiderte Halterungen für empfindliche Solarzellen, die anschließend auf unseren neuen 3D-Druckern gefertigt wurden.

Die neuen 3D-Drucker kommen direkt in mehreren Projekten zum Einsatz.

 Da die Solarzellen extrem bruchanfällig sind, war es besonders wichtig, eine sichere, stabile und gleichzeitig leichte Halterung zu entwickeln – eine Herausforderung, die unsere Schüler mit viel Kreativität und technischem Know-how meisterten.

Doch damit nicht genug: Auch für den Start der kommenden Ballonmission mit der Nutzlast Phoenix LTS-03 wurden eigene Lösungen entwickelt. Eine komplett neue Startrampe entstand – ebenfalls aus dem 3D-Drucker.

Alle Entwürfe, Konstruktionen und Druckprozesse wurden eigenständig von den Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Der Stolz und die Begeisterung in der AG sind deutlich spürbar – und der Wissensdurst ist durch diese praktische Arbeit noch weiter gewachsen.

Planung, Konstruktion und Umsetzung 

 

Halterung für eine hochempfindliche Solarzelle









 

  

Weitere Eindrücke und Bilder der ersten Projekte findet ihr im Bilderbereich unseres Blogs!

Wir bedanken uns herzlich bei Comprise IT Systeme GmbH aus Zerbst für diese großzügige und zukunftsorientierte Spende. Sie hat nicht nur unsere Ausstattung auf ein neues Level gehoben, sondern vor allem unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen direkt umzusetzen – von der Skizze bis zum fertigen Bauteil.

Bildergalerie:

 

   
Konstruktion am Computer

Die Startrampe im Druck


Überwachung des Druckvorgangs am da Vinci Junior Pro

Fertige Startrampe mit Phoenix LTS-03