Montag, 23. Dezember 2019

Signale, Signale – Start der Auswertung von Daedalus LTS-01

Die Asuwertung der Signale mit Audacity erfordert volle 
Konzentration. Durch Antennenrotation schwanken die
Signale stark.  Das Abhören mittels Kopfhörer erleichtert
 hier die Arbeit
Das heutige AG-Treffen widmeten die Mitglieder der Schulstation ausschließlich der Auswertung der Daedalussignale. 
Die etwa 3 – stündige Aufzeichnung wurden in kleinere Audiodateien mit zehnminütiger Dauer aufgeteilt, So konnten die AG-Mitglieder parallel an der Auswertung arbeiten. Als Analyseprogramm wurde das hervorragende Audacity verwendet. 
Nach einer kurzen Einführung zeigten alle Daedalus-Teammitglieder viel Einsatz, um das Geheimnis des Fluges zu enträtseln. Welche Höhe hat Daedalus erreicht? Wie schnell rotierte die Nutzlast? Wurden die berechneten Aufstiegs- und Sinkraten eingehalten? 
Diese Fragen werden demnächst sicher gelöst. Erste Diagramme sehen vielversprechend aus!

Vielen Dank noch einmal an die fleißigen Auswerter

Jens Home, Schulstation DK0LG

Die kompletten Temperatur - Zeit - Verläufe des Daedalus - Fluges für die Steinhart - Hart und Potenzielle Regression. Die Übereinstimmung beider Verfahren nimmt für niedrigere Temperaturen ab. Hier fehlen leider sichere Kalibrierdaten für niedrige Temperaturen.

Montag, 25. November 2019

Daedalus LTS-01 erfolgreich gestartet!

Pünktlich 14.40 Uhr wird mit dem Füllen des Ballons begonnen

Was lange währt, wird endlich gut! Etwa 9 Monate arbeiteten die Mitglieder der AG Elektronik und Amateurfunk der Schulstation DK0LG an der Verwirklichung ihres Traumes, eine Wiederauflage der 2014 gescheiterten Mission „Sputnik 1“.
In dieser intensiven Vorbereitungszeit mussten alle durch eine Vielzahl von Experimenten die Grundlagen erforschen, wie z.B. das Zusammenwirken von Ladungs- und Entladungsvorgang am Kondensator, das Temperaturverhalten eines Thermistors und die Funktion und äußere Beschaltung des integrierten Schaltkreises NE555. Schritt für Schritt wurde eine Schaltung entwickelt, im Hochvakuum und unter Extremtemperaturen getestet, kalibriert und letztlich Nutzlast und Fallschirm berechnet und zusammengestellt.

Am 22.11.2019 pünktlich um 15.00 Uhr MEZ startete die Nutzlast Daedalus LTS-01 vom Schulhof des Liborius-Gymnasiums. Eine besondere Ehre für die AG-Mitglieder war die Anwesenheit vieler prominenter Gäste wie Herr Kadner und Herr Schirmer von NaWi School e.V. Berlin, unsere ehemalige Sekretärin Frau Schicht mit ihrem Mann, unser Hausmeister Herr Körting, der uns freundlicherweise das Gas zur Verfügung stellte und viele Eltern, Schüler unserer Schule und Funkamateure. Mit der gesamten Menge Gas (0,41m³) gefüllt, bewegte sich Daedalus zügig in Richtung Wolkendecke. Das periodische Signal konnte etwa 30 Minuten klar und laut auf dem Schulhof mit Handfunkgerät und einfacher Antenne empfangen werden. Die Schulstation an unserer Satellitenanlage und ein Laptop mit Funcube Dongle zeichneten unterdessen die Aussendungen im warmen Physikraum auf. 
Der Durchmesser von zirka einem Meter wird für den Auftrieb geprüft
Das letzte Gas geht in den Ballon


Der Ballon wird sorgfältig verschlossen

Letzter Check vor dem Start

Daedalus LTS-01 ist in der Luft


Signalaufnahme am Funkgerät
Dann machte sich doch die kühle Jahreszeit bemerkbar und alle Zuschauer bewegten sich Richtung Physikraum, wo eine weitere Überraschung auf uns wartete. Unsere Sekretärin Frau Schicht übergab einen künstlerisch gestalteten Kuchen, passend zur Daedalus Mission. Eigentlich viel zu schade zum Anschneiden, stärkten sich alle bei einem heißen Kaffee, Tee oder erfrischenden Apfelsaft. Dabei führten alle angeregte Gespräche über die Ergebnisse der Mission, zukünftige Vorhaben, andere lauschten einfach nur den Signalen aus der Ferne. Unterdessen liefen die Aufnahmen an den beiden Stationen weiter.
16 Uhr 55 Minuten und 31 Sekunden, nach fast zwei Stunden Missionsdauer, ertönte im Missionslautsprecher der charakteristische Frequenzsprung des platzenden Ballons. Daedalus muss beim anschließenden freien Fall in starke Rotation versetzt worden sein. Ein vibrierendes Signal zeigte uns eine starke Rotation des Antennendipols an, die bis zum Abbruch der Aussendung nicht aufhörte.
Daedalus legte letztendlich bis zur Landung in der Nähe von Berlin/Falkensee etwa 120 km zurück. Die gesamte Missionsdauer betrug 3 Stunden, 1 Minute, 30 Sekunden. Eine Bergung war nicht vorgesehen, für den zufälligen Finder wurde jedoch ein Adressaufkleber angebracht. Die Auswertung der empfangenen Daten in den nächsten AG-Stunden wird sicher spannend sein.Welche Höhe hat Daedalus erreicht? Wie schnell war die Rotation? Welche Steigraten und Temperaturen erwartete die Nutzlast?
Für alle war es ein großes Erlebnis und das Team um DK0LG hat sich nach dem ISS-Kontakt im letzten Jahr wieder einmal mehr bewährt.
Übergabe der Daedalus-Missions-Torte
Daedalus über Dessau
Der finale Landeort nach 3-stündigem Flug

Kathrin DO8ECC und Jens DM4JH
Schulstation DK0LG

Dienstag, 19. November 2019

"73" und "Gut Pfad!" - Gedanken über Gemeinsamkeiten

Jamboree On the Air, kurz JOTA, heißt eine Initiative der Pfadfinder weltweit. Jedes Jahr am dritten Oktoberwochenende treffen sich die Pfadfinder auf den Frequenzen der Kurzwelle und Ultrakurzwelle und tauschen einander aus. Sie festigen ihre weltweite Freundschaft, erzählen ihre Stammesgeschichte und berichten über Aktivitäten.
So sollten auch unsere Dessauer Pfadfinder des Jakobus Stammes dieses Jahr am Samstag, den 19.10.2019 in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, teilnehmen. Jakob und Clara motivierten die Gruppe der Löwen und tatsächlich, es gelangen Kontakte nach Polen, Finnland, Italien und auch in den westlichen Teil Deutschlands. Jörg aus Köln, der uns in Friedrichshafen zur Teilnahme ermuntert hat, konnte mit seinem Stamm erfolgreich einen SKED (vereinbarten Funkkontakt) mit uns in Dessau realisieren. 
Nebenbei begannen die "Löwen" mit dem Aufbau der Schaltung "Ewiger Blinker". Alle benutzten das erste Mal einen Lötkolben und hatten viel Spaß dabei.
Weltweite Freundschaften, Kontakte in allen Sprachen der Welt, mit Menschen ungeachtet der Herkunft, der Hautfarbe und des Glaubens. So leben die Pfadfinder nach ihrem Kodex. Das verbindet sie förmlich mit uns Funkamateuren. Auch wir helfen einander, knüpfen freundschaftliche Kontakte über alle Ländergrenzen hinweg!
Mir hat das Treffen mit euch viel Spaß gemacht Jakob. Eine besondere Ehre war für mich das Geschenk, ein echtes Pfadfindertuch! Ich verspreche euch, ich werde es immer in Ehren halten und auch hin- und wieder tragen. Ja und die "Blinker" werden wir auch noch fertig bauen.

Versprochen - großes Pfadfinderehrenwort

73 und "Gut Pfad"

J. Home
DK0LG

Samstag, 6. Juli 2019

DK0LG on Tour - Fahrt zur Ham Radio 2019 nach Friedrichshafen

20.6.2019 Donnerstag, Anreise, Kennenlernen der Jugendherberge, Bodensee, Hafenviertel
Nach 10 Stunden Zugfahrt - glückliche Ankunft in Friedrichshafen
400 km bis zur ISS, 600 km bis zum Bodensee, das ist "Amateurfunk on Tour". So trafen wir uns ganz zuversichtlich am Morgen des 20. Junis 2019 in der Vorhalle des Dessauer Hauptbahnhofes. Mit jeder Minute, die sich die Zeit der Abfahrtszeit näherte, rückte die erwartete Ankunftszeit unseres ICs nach Leipzig in die Ferne. Es folgte die Hiobsbotschaft, unser ICE von Leipzig nach München und auch der Ersatzzug wurden "ersatzlos" gestrichen.
Die netten Damen am Service unseres Hauptbahnhofes konnten aber kompetent helfen, hoben unsere Zugbindung mit zwei Mausklicks auf und buchten kurzerhand um, sodass wir (ohne Platzreservierung) über Bitterfeld mit einem anderen ICE und mit nur 2,5 Stunden Verspätung um 19 Uhr in Friedrichshafen ankamen. Auf der Fahrt lernten einige Schüler schon einen schwedischen Funkamateur kennen, es wurden gefachsimpelt und die QSL-Karten ausgetauscht.
Blick auf den Hafen der Stadt
Nach einem kurzen aber kräftigen Fußmarsch vom Bahnhof bis zur Jugendherberge konnten alle ihre Zimmer beziehen. An der Jugendherberge fanden wir gleich einen Funkamateur, der uns bei der Anreise zur Messe unterstützte. Freundlicherweise erklärte er sich bereit, einen etwas gehbehinderten Teilnehmer unserer Crew mit seinem Auto mit auf das Messegelände zu nehmen. Das ist Hamspirit live.
Abendstimmung am Bodensee
Der Abend wurde abgerundet mit einem kleinen Spaziergang am Bodensee und ins Hafenstädtchen Friedrichshafen.
Im Sonnenuntergang zeichnete sich die beeindruckende Kulisse der Schweizer Alpen über dem See ab, ein kleiner Aussichtsturm lud zum Verweilen ein.
Angesichts der großen Anstrengungen, die am Eröffnungstag vor uns liegen sollten, übten einige noch in unserem Aufenthaltsraum mit dem klingenden Namen "Mainau" bis etwa 23.00 Uhr ihr morgendliches Programm. Schnell wurde es jedoch ruhig in den Zimmern des Ham Radio Teams aus Dessau.
21.6.2019 Freitag, Eröffnungsveranstaltung, Aktionsbühne und Lehrerweiterbildung
Unser ARISS-Team vor dem Messeeingang West
Freitag wurde schon pünktlich früh um 7.15 Uhr gefrühstückt. Alle machten sich dann in unserem
Mission-T-Shirt und den Anhängern mit "Exhibitor"-Status auf den Weg zur Messe. Der wohl aufregendste Teil unseres Programms, die Eröffnung der 44. internationalen Bodenseemesse stand bevor.
Nachdem auch Franz-Alwin, DD3FA, mit seinem Studienfreund am Westeingang der Messe eintraf, passierten wir pünktlich um 9 Uhr die Sicherheitskontrollen am Einlass. Herzlich wurden wir von Stefanie DO7PR und einigen Vorstandsmitgliedern des DARC in Empfang genommen. Wir bekamen weitere Schilder mit unseren Namen und wurden zügig in den VIP Eröffnungsraum geleitet. Das Herz rutschte uns förmlich in die Hose, als wir wahrnahmen, wie viele und vor Allem was für Personen teilnehmen sollten. Die Plätze waren noch leer, aber die Schilder sprachen für sich. Allen voran natürlich der Nobelpreisträger Joe Taylor mit seiner Frau, der Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen, hochrangige Vertreter der Amateurfunkverbände aller Länder wie z.B. Katar, Thailand, USA, um nur einige zu nennen. Natürlich waren auch Radio- und Fernsehsender vor Ort.
Kathrin (DO8ECC) zitiert in unserem Eröffnungsgespräch nach
Sokrates über die Jugend
Der Oberbürgermeister von Friedrichshafen begann mit seiner Eröffnungsrede und begrüßte das anwesende internationale Publikum. Er betonte die Einzigartigkeit und Wichtigkeit der Hamradio als größte Amateurfunkmesse Europas für die Stadt Friedrichshafen.
Die Internationalität des Publikums erforderte natürlich auch von unserer Seite eine englischsprachige Eröffnungsrede. Aber die Schülerinnen und Schüler des Ham Radio Teams unserer Schule hatten sich etwas besondere ausgedacht. Ausgehend von der uralten Klage Sokrates über die Jugend entspann sich in 10 Minuten ein unterhaltsames Gespräch, das in Perfektion Englisch und Deutsch durch Serenity und Franz Alwin synchronisiert wurde. Das Publikum schmunzelte und die Herzen wurden endgültig gewonnen, als mehrere
Serenety und Franz-Alwin übersetzen für das internationale
Publikum




Schüler in ihren Heimatsprachen Englisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Polnisch und Deutsch alle Teilnehmer mit zahlreichen Worten begrüßten im Namen unserer Schulstation DK0LG und des Liborius-Gymnasiums begrüßten. Dafür ernteten wir anerkennenden Applaus und mehr als ein Teilnehmer der Eröffnungskonferenz lobte uns der frischen Eröffnungsworte. Als Erinnerung und Dankeschön für die Einladung zur Messe überreichten wir den Vertretern des DARC ein Reiseführer unserer schönen Heimatstadt Dessau, eine Schulfestschrift und eine schön gestaltete DVD mit dem Mitschnitt des Programms anlässlich unseres ISS-Kontaktes im vergangenen Jahr.
Ein Höhepunkt war sicher auch die Anerkennung der Leistungen Joe Taylors für den Amateurfunk und die Verleihung des Horkheimerpreises an ihn. Horkheimer, ein 1894 geborener jüdischer Ingenieur galt als einer der ersten Funkamateure in Deutschland. Seine Pionierleistungen ebneten den Weg des Amateurfunks in Europa. Die Auszeichnung wird heute an Funkamateure verliehen, die außergewöhnliche Leistungen für die Gemeinschaft der Funkamateure und den Amateurfunk erbringen. Joe Taylor (K1JT), selbst Funkamateur, entwickelte über viele Jahre digitale Übertragungsverfahren, mit deren Hilfe man Informationen unter extrem schwierigen Bedingungen und mit sehr kleiner Sendeleistungen übermitteln kann.
Joseph Taylor verfolgt sichtlich vergnügt die Dialoge unserer Schüler
Übergabe der Geschenke an den DARC und die Messeverantwortlichen
Vorstellung unseres ISS-Projektes auf der Aktionsbühne
Kurze Atempause und dann ging es für uns auch schon auf die Aktionsbühne des DARC. Eine Stunde lang stellten unsere Schülerinnen und Schüler in unterhaltsamen Ausschnitten unseren ISS-Kontakt mit Alexander Gerst dem interessierten Publikum der Messe vor. Aspekte der Raumfahrt, die Amateurfunktechnik und Alexander Gerst selbst spielten dabei eine Rolle. Leider konnte Alexander Gerst selbst nicht anwesend sein, trotzdem wurde unsere Aufführung mit großem Beifall belohnt. Im Publikum anwesende Funkamateure, die für Oktober einen solchen ARISS-Kontakt mit einer Schule planen, sprachen uns nach dieser Veranstaltung an. Wir kamen ihrer Bitte um ein kurzes Gespräch über die unterschiedlichen Anforderungen an die Stationstechnik und an die Schule selbst, gern nach.
Die Astronomen in unserem Team hatten jetzt Freizeit und konnten ab 13.30 Uhr endlich die Messe erkunden. Die Funkamateure von DK0LG hatten nur eine halbe Stunde später das nächste Event, Lehrerweiterbildung für Pädagogen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Frau Home (DO8ECC) führte auf eine unterhaltsame Art durch das vielfältige Programm unserer Schulstation. Die Schüler stellten ihre Projekte beim Erlernen elektronischer Grundlagen bis hin zur Schaltungsentwicklung und Mikrocontrollertechnik vor. Höhepunkt war sicher die Live-Vorführung unserer Ballonnutzlasten mit einem SDR-Radio. In kompetenter Vortragsweise erläuterten Jan und Darius die Methoden der Datenübertragung der einzelnen Missionen und demonstrierten diese mit Originalnutzlasten an einem Funkempfänger dem interessierten Publikum.
Lehrerweiterbildung mit Arduino
Unsere Teilnahme an Funkwettbewerben und ein Ausblick auf eine eher sportliche Komponente des Amateurfunks, der Fuchsjagd (ARDF), rundeten die Themen ab. Jan und Herr Home (DM4JH) sprachen zum Schluss noch über die sechs Schlüssel zum Erfolg bei der Gründung einer Schulstation. Diese sind kurz zusammengefasst: (1) geeignete Teilnehmer (2) kompetente Leiter (3) Erlaubnis des Schulleiters (4) das liebe Geld (5) das Interesse erhalten und (6) Spaß an der Freude
Jetzt wurde ein Mikrofon ins Publikum gereicht, um eventuell auftretende Fragen zu beantworten. Für uns völlig unerwartet folgte jedoch ein Lob nach dem anderen. Der Aufbau unserer Schulstation DK0LG, die Selbstständigkeit und souveräne Vortragsweise unserer AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde als außergewöhnlich hervorgehoben und wir ernteten im Anschluss viel Beifall. Viele Teilnehmer der Weiterbildung ließen es sich aber nicht nehmen, unsere mitgebrachten Technikbeispiele wie die Ballonnutzlasten und aufgebauten Schaltungen zu begutachten und auszuprobieren.
Damit endete der wohl aktivste Tag unseres Teams gegen 17 Uhr
Vorstellung der Schaltung "Der ewige Blinker"
an der Aktionsbühne. Zufrieden und erleichtert fuhren wir mit dem kostenlosen Messeshuttle zurück zum Stadthafen und genossen noch den wunderschönen Bodensee in der Abendstimmung auf der Promenade und dem Weg zu unserer Jugendherberge.
Nach einer kurzen Stärkung versammelten wir uns gegen 20 Uhr zwecks letzter Absprachen zu unserem Treffen mit Joe Taylor am morgendlichen Tag. Eine ganze Reihe Fragen, zu physikalischen Sachverhalten seiner Forschung aber auch Fragen persönlicher Art wurden aufgeschrieben und ins Englische übersetzt.
Erfreulicherweise hatten dann einige noch Lust, zusammen auf der Freiterrasse der Herberge zu singen. Jakob hatte keine Mühen gescheut und seine Gitarre sowie eine Vielzahl von Liederbüchern mitgebracht. Bei Fahrten-, Volks- aber auch moderneren Liedern verging die Zeit wie im Fluge. Eine Gruppe von Gästen (Vater, Mutter, Kinder, Großeltern) stimmten fleißig mit ein und unterstützten unseren Chor. Im Gespräch erfuhren wir, dass sie sich jedes Jahr innerhalb der Familie in einer anderen Jugendherberge in Deutschland treffen. Angesichts der steilen Leitern zu den Doppelstockbetten und des fortgeschrittenen Alters der Großeltern kamen wir nicht umhin, unseren Respekt zu zollen. Als dann noch herauskam, dass ein Familienmitglied Geburtstag hatte, stimmten wir ein Geburtstagslied an. Als Dankeschön konnten dann alle noch vom leckeren selbstgebackenen Kuchen probieren.
22.6.2019 Treffen mit Joe Taylor, Ham Rallye Erfolg unseres ARISS-Teams
Ballonstart auf der Messe
Heute brauchten wir nicht ganz so früh aufstehen, trotzdem nahmen einige ein morgendliches Bad im sehr kalten Bodensee. Als erstes Event stand gegen 11 Uhr der Start eines Stratosphärenballons auf dem Messegelände an. Für die Mitglieder unseres Teams, die demnächst wieder vom Dessauer Boden eine Nutzlast in die Stratosphäre starten wollen, war die Anwesenheit natürlich Pflicht. Insgesamt sieben Nutzlasten erhoben sich majestätisch in den Friedrichshafener Himmel im Rahmen eines Projektes anlässlich der Europeen Balloon Challenge. Neben altbewährter Technik befand sich an Bord des Ballons mit dem Rufzeichen DB0TTM die weltweit erste Stratosphären -HAMNET-Nutzlast. Das HAMNET ist ein von Funkamateuren aufgebautes Hochgeschwindigkeitsnetz zur Übertragung von Daten, dass in seiner Konzeption ohne Internet auskommen soll und zur Kommunikation von Funkamateuren auf digitaler Ebene dient. Nach dem Start wurde mit einer anhand der gesendeten GPS-Daten der Nutzlast nachgeführten Antenne über den Ballon ein HD-Video-Livestream gesendet. Angesichts der großen Entfernung zwischen Sender und Empfänger zeigten hier Funkamateure erneut die große Innovationskraft, die vom Amateurfunk aus in technische Neuentwicklungen geht.
Auf der Hamrallye mussten Ortskenner zugeordnet werden
Nach dem erfolgreichen Start nutzen wir unsere Zeit bis zum Treffen mit dem Nobel-Preisträger Joe Taylor zum Erkunden der Messestände. Alle Mitglieder unserer Schulstation und auch die Physiker, Astronomen und Techniker unseres Teams, nahmen an der Hamrallye 2019 für Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren teil. An etwa 22 Stationen mussten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Lötkenntnisse beweisen, technische und betriebstechnische Aufgaben bewältigen und sogar in der ältesten Betriebsart, der Morsetelegrafie kommunizieren. Am Ende des Messetages wurden dann für alle Teilnehmer interessante Preise aus den Bereichen Amateurfunk, Wissenschaft und Technik ausgelost.
Für uns, Kathrin (DO8ECC) und Jens (DM4JH) stand der Besuch und Kontakt zu vielen Funkamateuren und Organisationen in der Messehalle A1 an. Am interessantesten war das Gespräch mit Peter Gülzow DB20S von der AMSAT-DL (Verein für Amateurfunksatelliten für Wissenschaft, Kommunikation und Bildung in Deutschland) über die Chancen des Einsatzes von Amateurfunksatelliten in der Schule. Die in diesem Jahr 50 Jahre alt gewordene Organisation hat in Kooperation mit Funkamateuren aus Katar letztes Jahr die erste geostationäre Nutzlast QO-100 ins All befördert, über die Funkamateure mit minimaler Ausrüstung und Leistung weltweit rund um die Uhr in Kontakt kommen können.
Ein erfrischend nettes Gespräch führten wir dann auch am Stand der Funkamateure aus Katar. Die zeigten sich begeistert über unsere Schüler und die Schulstation DK0LG und boten uns ihre volle Unterstützung bei Experimenten über die Transponder des Satelliten an. Auch eine Einladung unseres Teams nach Katar wurde ausgesprochen, die frische Eröffnung der Messe am Freitag hatte bei den arabischen Funkamateuren einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Noch ein schneller Besuch bei den amerikanischen Funkamateuren und natürlich am Stand des AATiS (Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule) , dann war die Zeit für das Treffen mit Joe Taylor (K1JT) heran.
Ein entspannter Joe Taylor (K1JT)
in unserer exklusiven Fragestunde
Wie trifft man eine Legende? Zunächst verließen wir das Messegelände und begaben uns zum vereinbarten Treffpunkt in das Hauptgebäude der Messeleitung in einen kleinen ruhigen Konferenzraum. Alle waren aufgeregt und gespannt. Wir besprachen noch einmal kurz unser Vorgehen. Serenity und Franz Alwin sollten die teils anspruchsvollen Fragen für Joe übersetzen, alles andere war noch völlig unklar. Was dann in der nächsten Stunde passierte, sollte in die Geschichte unserer Schulstation, des Liborius-Gymnasiums, ja sogar in die der Stadt Dessau eingehen.
Ein sichtlich aufgeschlossener, lockerer Nobelpreisträger betrat mit einem Vertreter des DARC den Raum und bemerkte humorvoll: "Der Platz ist hier wohl für mich vorgesehen." mit Blick auf den von uns vorbereiteten Stuhl an der Front des Konferenzraumes. "Aus welcher Gegend kommt ihr denn?" setzte Joe Taylor seine Fragen fort. Wir erklärten ihm kurz die Lage unserer Heimatstadt Dessau und die Zusammensetzung unserer Gruppe aus Mitgliedern der Schulstation DK0LG, Astronomen und Technikern des ARISS-Events 2018.
Dann stellte Jakob auch schon die erste Frage: "Ein in unseren Medien bekannter Astrophysiker Harald Lesch äußerte sich nach der Betrachtung des ersten Bildes eines schwarzen Lochs über sein "beängstigendes" Gefühl hinsichtlich der stetigen Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie von Einstein, die immerhin auf mehr als 100 Jahre zurückblickt. Wie sehen Sie das?" Joe Taylor antwortete in sehr ausführlicher Art und Weise: "Nein, ich bin nicht ängstlich! Ich denke, es ist sehr aufregend, weil wir versuchen viel von der Natur und dem Weltall auf recht grundlegendem Level in der Physik zu verstehen. Wir nähern uns immer mehr einer vollständigen Theorie der Gravitation. Die beste Theorie der Gravitation zur Zeit ist die Allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein. Wir wissen, dass die Theorie der Gravitation und der Quantenmechanik heutzutage noch nicht sehr vereinbar sind. Alles, was wir tun können, ist an den Grenzen zu drücken um mehr darüber zu erfahren was dahinter steckt." Mit einer abschließend lustigen Bemerkung: "Sollte ich aber irgendwann mal wirklich nahe an ein schwarzes Loch geraten, wäre ich schon ängstlich!" Alle lachten und die letzte Zurückhaltung war endgültig gebrochen.
Mitglieder der Schulstation DK0LG im Gespräch mit Nobelpreisträger Joe Taylor
Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, alle Fragen an Joe Taylor hier ausführlich wiederzugeben. Er zeigte sich in unserer exklusiven Stunde als humorvoller und aufgeschlossener Mensch. Zwei Antworten an die Schülerinnen und Schüler sollen aber noch kurz erwähnt werden. Auf das Geheimnis seines Erfolgs angesprochen, verriet Taylor: „Wenn man sich für etwas engagiert, das einen sehr interessiert, wird man automatisch gut darin.“ Auf die Frage, wie er auf die Nachricht der Nobelpreisverleihung reagiert habe, antwortete er: "Bei uns war es 7 Uhr morgens, ich lag noch im Bett und meine Frau nahm den Anruf eines Journalisten entgegen, der etwas schneller als das schwedische Nobelpreiskomitee war. Danach stand unser Telefon zu Hause und das Faxgerät im Department for Physics in Princeton nicht mehr still."
Gruppenbild zum Abschluss der Gesprächsrunde
Autogrammstunde mit einem Nobelpreisträger
Die Zeit verging wie im Flug und alle waren von der freundlichen heiteren Art Joes begeistert. Am Ende überreichten die Schülerinnen und Schüler als Dankeschön einen englischsprachigen Reiseführer unserer Heimatstadt, ein Gruppenbild vom ISS-Kontakt mit dem frisch erstellten Film der ARISS-Veranstaltung, eine Festschrift unserer Schule und die unterschriebene QSL-Karte der Schulstation DK0LG. Wir trennten uns natürlich nicht ohne einen ausgiebigen Fototermin, so manches Handy musste für ein Selfie mit Joe (K1JT) herhalten. Auch holten sich alle Schülerinnen und Schüler ein Autogramm auf die vorbereiteten Autogrammkarten von uns.
Überraschungsdankeschön von unseren Schülern
Nach diesem Treffen konnten die Schülerinnen und Schüler vor der Preisverleihung zur Hamrallye 2019 noch eine kurze Stärkung an einem der vielen Imbissstände zu sich nehmen. Mit einer gemütlichen Tasse Kaffee in der Hand hörten wir über Lautsprecher einen Ausruf:" Kathrin und Jens Home bitte sofort an der Aktionsbühne einfinden!" Völlig überrascht machten wir uns auf den Weg, und dachten schon an etwaige Vorfälle. Was dann folgte, war eine große Überraschung. Unsere Schülerinnen und Schüler haben heimlich Geld zusammengelegt und uns als Dankeschön für die Fahrt je ein Hamradio T-Shirt mit unseren Rufzeichen, dem Rufzeichen der Schulstation und allen Unterschriften anfertigen lassen. So kam es dann zu einer feierlichen Überreichung auf der Aktionsbühne. Uns hat diese Abschlussüberraschung sehr gefreut, tief bewegt nahmen wir dieses sehr persönliche Geschenk entgegen.
Alle Preisträger der Hamrallye 2019
Auslosung der Gewinner der Hamrallye 2019
Kathrin (DO8ECC) durfte dann als Glücksfee aus den Teilnehmern der Hamrallye die Gewinner ziehen. Leider war unter den drei Hauptgewinnen (Funkgeräte der Firma Kenwood) kein Teilnehmer unserer Schulstation, aber einen Preis (Bausätze, T-Shirts und Experimentierkästen) konnte jeder mit nach Hause nehmen.
Für den Abend wurden wir alle noch von Frank Dathe (Funktechnik Dathe, Bad Lausigk) zum leckeren Pizzaessen auf der Terrasse unserer Jugendherberge eingeladen. So klang auch der dritte Abend bei fröhlichem Gesang und Miteinander aus.

23.6.2019 Rückreise nach Dessau
Am Sonntagmorgen checkten wir in aller Ruhe nach einem schönen Frühstück aus und machten uns zwei Stunden eher als geplant gegen 10 Uhr auf die Heimreise nach Dessau. Ein richtiger Entschluss, wie sich später zeigen sollte. In München konnten wir dann völlig entspannt in den ICE nach Leipzig einsteigen, der dann aufgrund eines im Fluchtweg angeschlossenen Fahrrads mit leichter Verspätung eintraf. Pünktlich um 21.12 Uhr trafen wir dann im Dessauer Hauptbahnhof ein, wo die Eltern schon auf uns warteten.
Ein spannendes Wochenende in Friedrichshafen am schönen Bodensee ist nun zu Ende gegangen. Was bleibt, sind die vielen schönen Erinnerungen an die internationale, weltoffene Ham Radio Messe. Es war ein Wochenende netter Bekanntschaften, nicht zuletzt ernteten unsere Schüler viel Lob und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit. Aber wie hat Joe Taylor schon richtig gesagt: "Wenn man sich für etwas engagiert, was einen interessiert, wird man automatisch gut darin!"
Kathrin (DO8ECC) und Jens (DM4JH)
Schulstation DK0LG



Dienstag, 7. Mai 2019

Immer wieder sonntags - der 20. Europatag der Schulstationen

Es ist schon ein besonderes Jubiläum, 20 Jahre Europatag der Schulstationen am 5. Mai im Jahr des 10-jährigen Bestehens der Schulstation. Für DK0LG war trotz des Sonntag-Termins die Teilnahme selbstverständlich eine Frage der Ehre. Eine kurze Anfrage bei den Mitgliedern der AG Amateurfunk und Elektronik und schon waren 7 Schülerinnen und Schüler bereit, Sonntag eine Extraschicht in der Schule einzulegen.
Diego, Darius und Franz-Alwin (DD3FA) auf Kurzwelle. Sogar Japan wurde erreicht

Fiona, Sina, Benjamin, Luis, Jannis, Diego, Darius und Franz-Alwin (DD3FA), der uns wie jedes Jahr unterstützte, fanden sich pünktlich gegen 13 Uhr im Schulstationsraum ein. Schnell waren die Plätze verteilt, Jannis, Darius, Diego und Franz-Alwin übernahmen die Kurzwellenstation. Luis, Sina, Fiona und Benjamin besetzten im Nachbarraum die UHF/VHF-Station. In einer kurzen Lagebesprechung wurde vorher geklärt, wie die Regularien lauten. Für uns in Dessau steht das Verbindende des Amateurfunks im Vordergrund, deshalb verzichten wir bewusst auf digitale Betriebsarten und führen die QSOs ausführlich in SSB (englisch) auf Kurzwelle und in FM (deutsch) auf UHF/VHF. Nur einmal pro Stunde wollten wir die PSK-Frequenz von DF0AIS für das Europatagrätsel einstellen und mithören.
Trotzdem sollte der 20. Europatag für uns noch eine Besonderheit bereithalten. Die Dessauer Funkamateure vom Ortsverband W22 übergaben uns für diesen Tag das Sonderrufzeichen DF13BLN, "100 Jahre Erstflug der Junkers F13". Die F13 wurde als erstes Verkehrsflugzeug der Welt hier in Dessau gebaut. Es gibt weltweit noch 5 Maschinen in Museen. Der Suffix BLN steht für die Maschine im Technikmuseum in Berlin, die derzeit aufwendig restauriert wird. Das Rufzeichen ist Teil eines schönen Diploms, dass anlässlich dieses besonderen Ereignisses bis Juni 2019 erarbeitet werden kann. Dementsprechend hoch waren unsere Erwartungen hinsichtlich möglicher QSO-Partner.
Unsere UKW-Station bei der Verteilung des Sondercalls "DF13BLN"
Auf UKW zeigte unser Newcomer Benjamin und das mittlerweile erfahrene Team um Fiona, Sina und Luis vollen Einsatz. So manches interessante QSO und viel Lob der sich meldenden Funkamateure spornten die Aktiven zusätzlich an. In einem interessanten Gespräch einer Wolfsburger Station erfuhren wir dann auch, dass Teile der Inneneinrichtung der Junkersflugzeuge sogar dort und nicht in Dessau gebaut wurden. Besonders hat uns ein QSO mit Ausbildungsrufzeichen erfreut, die elf Jahre junge Funkerin hat den Mut nach einer langen anstrengenden Harzwanderung gefunden, mit uns zu sprechen. Leider war aber auch dieses Jahr wieder kein Schulstationscall in unserem Logbuch.
Auf Kurzwelle waren die Bedingungen auf 40 und 20 Meter nicht ganz so erfolgsversprechend. Um 13 Uhr konnten wir nur einige wenige Zeichen (unter anderem "AIS") der Sonderstation aufnehmen, in den folgenden Stunden war nichts mehr vom PSK-Rätsel zu empfangen. Mit fortschreitender Zeit verbesserten sich die Bedingungen etwas, so dass sich doch einige europäische Länder im Log befinden. Jannis und Darius bestanden ihre Feuertaufe und führten souverän ihre QSO in Englisch, mit Vorstellung des Sondercalls.
Die Europatage sind für unsere Schulstation immer herausragende Ereignisse. Es bleibt neben den Funkverbindungen viel Zeit für Gespräche, die eine oder andere Nascherei und natürlich der Funkbetrieb mit sehr netten Funkamateuren der näheren oder weiteren Umgebung. Wir würden uns das eine oder andere QSO mit einer Schulstation wünschen. Vielleicht sollten wir 2020 im Vorfeld einmal aktiv werden und einen SKED mit einer solchen Station auf Kurzwelle oder UKW vereinbaren. Danke jedenfalls auch an das AATiS-Team für die ausdauernde Organisation einer solchen Aktivität. Europatag Nr. 21, wir sind dabei!

Montag, 15. April 2019

ARISS SSTV-Award

Trotz der ungünstigen Empfangsbedingungen gelang es unserer Schulstation gestern, am 14.4.2019 einige weitere Bilder der SSTV-Aussendungen zu empfangen. Das Signal der Raumstation lag mit S9 + 20dB sehr stark an, jedoch wurde der NF-Hub viel zu niedrig eingestellt. Leider konnten wir nicht mal schnell mit der Besatzung in 400km Höhe über uns Kontakt aufnehmen. So mussten wir uns mit den etwas verrauschten Bildern für den Juri Award bei der ARISS bewerben. Heute erhielten wir die Urkunde für unsere Teilnahme zugeschickt.

Samstag, 13. April 2019

Daedalus und ISS

Der AG-Termin am 12.4.2019 war durch ein historisches Ereignis geprägt, dem ersten bemannten Flug ins All vor 58 Jahren! Juri Gagarin startete am 12.04.1961 mit Wostok 1 als erster Mensch ins Weltall. Aus Anlass dieses historischen Ereignisses sendete die Internationale Raumstation (ISS) Bilder im sogenannten SSTV (Slow Scan Television Video) Modus. Leider war jedoch ein Empfang an unserer Schulstation durch ein starkes Störsignal auf der Frequenz 145,800 MHz nicht möglich.

NE555 auf dem Labortisch
Erstmalig wurde heute auch das Herzstück unserer Nutzlast Daedalus näher untersucht. Der NE555 entzauberte seine Geheimnisse auf dem Labortisch. 

Im sogenannten Flip-Flop Modus über den Eingang (Pin2) und Reset (Pin4) konnte eine LED ein- bzw. ausgeschaltet werden. In der nächsten AG-Stunde werden die nötigen Schaltspannungen vermessen.

Danke an Diego für dieses tolle Missionslogo unserer nächsten Ballonmission



Nachtrag: Heute, am 13.04. konnten mehrere Bilder der Serie empfangen werden. Einige Schüler der AG versuchten ihr Glück mit Handfunkgeräten und der App Robot36. Die Signalstärke der Aussendung der ISS war 59 +20dB, jedoch war das Audio (NF) sehr schwach. Ein starkes Hintergrundgeräusch störte die Aussendung zusätzlich. Am Gerät dort scheint es Probleme zu geben!

SSTV-Bild der ISS, 14:32 UTC

SSTV-Bild der ISS, 14:36 UTC

SSTV-Bild der ISS, 13:01 UTC